Chancen von Künstlicher Intelligenz & Big Data

Beim Jahresauftakt 2019 der Gundlach Gruppe beschäftigten sich rund 65 Führungskräfte zwei Tage lang mit der Frage, welche Chancen Künstliche Intelligenz und ein übergreifendes Datenmanagement für das eigene Business bieten.

Nach einer Werksführung am Oerlinghauser Standort der Gundlach Packaging Group zeigte Professor Reiner Kurzhals, Dozent und Gründer von Westphalia-Lab den Nutzen auf, den die intelligente Verarbeitung interner und externer Datenmengen mit sich bringen kann. Durch die Datenanalyse lässt sich vorhersagen, wie hoch eine Produktnachfrage zukünftig sein wird oder wann welche Produktionsmaschine gewartet werden muss: Wertvolle Informationen um Prozesse zu optimieren und Kosten zu senken. 

Nach dem räumlichen Wechsel in die Schüco Arena und einer Einführung in das Geschäftsmodell Profifußball durch Hartmut Ostrowski, Aufsichtsratsvorsitzender des DSC Arminia Bielefeld, konnte das Führungskräfteteam am zweiten Tag eine konkrete Anwendung erleben. Dr. Ulrich Schoof und Michael Markefka vom Start-up Unternehmen Matchmetrics erläuterten, wie Big-Data im Profifußball genutzt wird. Ihre Analysen nutzen Scouts und Teammanager, um die Leistung von Spielern und Teams weltweit beurteilen zu können – und passgenau Spieler für eine offene Position zu rekrutieren, mit sichtbarem Erfolg, z.B. beim FC Arsenal.

Paul von Schubert und Nico Martin haben mit einem Rückblick das vergangene Jahr gewürdigt und richteten den Blick auf die eigenen Ziele und die dynamische Entwicklung der Gundlach Gruppe. Es hat innerhalb der Gruppe erhebliche Abweichungen gegeben. Das Geschäftsjahr war geprägt von Investitionen in Menschen und Maschinen. „Dieser Einsatz soll sich zeitig rechnen und wird sich in den kommenden Jahren auszahlen.“, erklärte Nico Martin. Dabei sind digitale Prozesse und Geschäftsmodelle natürlich gesetzt! „Innerhalb unserer Schwerpunkte Drucken, Verlegen und Programmieren konzentrieren wir uns weiterhin verstärkt auf intelligente Prozesse und digitale Geschäftsmodelle“, so Paul von Schubert. „Bei dem Jahresauftakt konnten wir noch einmal starke Impulse für unsere weitere digitale Transformation mitnehmen. Wir müssen uns kontinuierlich außerhalb der Komfortzone aufhalten, um die Technologieführerschaft anzustreben.“

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