Effiziente, fehlerfreie, digitale Logistik – per RFID

Radio Frequency Identification (RFID) – diese Technologie digitalisiert und perfektioniert jetzt bei Gundlach Verpackung die Logistik: An der Verpackungsstraße werden Fertig-warenbestände und Gewichte berührungslos identifiziert und per Funk automatisch an das ERP-System übermittelt. Dafür sorgt der RFID-Chip, mit dem nun jede Fertigwarenpalette ausgestattet wird. Und dieser „Tag“ kann viele verschiedene Daten in Sekundenbruchteilen übermitteln.

„Dem Mitarbeiter im Abruf- und Verladebereich wird schon bei der Paletten-Annahme angezeigt, ob für das Packstück bereits ein Kundenabruf vorliegt und die Ware zeitnah ausgeliefert werden kann“, erklärt Markus Adam, Head of Logistics. „So bekommt der Kunde schnell und gezielt die Ware, die er geordert hat.“ Auch Fertigwaren-Bewegungen in andere Ziellager werden erfasst und automatisch gebucht – mitsamt einem Ausdruck der  Lieferdokumente für den Spediteur.

Im Rahmen eines GEO-Projektes (Gundlach Ergebnis und Organisation) wurde das Digitalisierungsprojekt umgesetzt. Günther Lattek, Business Organisation, hatte die Lösung auf einer Messe kennengelernt. „Ich habe dort die RFID-Technik nahezu bewundert und überlegte direkt, inwiefern sie für uns nutzbar sein könnte“, berichtet er. „Die weitere Prüfung zeigte, dass sie für uns und unsere Kunden unzählige Möglichkeiten bieten kann.“ Denn per RFID können Lagerbewegungen nicht nur wesentlich effizienter und transparenter abgeschlossen werden – auch Fehlverladungen gehören der Vergangenheit an: ein wichtiger Schritt zu mehr Liefersicherheit bei Gundlach Verpackung. Für die Kunden sind die weiteren Möglichkeiten von RFID ebenfalls interessant: Der RFID-Tag ließe sich mit zusätzlichen Informationen für andere Nutzer bestücken – Stückzahl, Sorte, Gewicht könnten z. B. darauf hinterlegt werden. Anfragen hierfür wurden bereits gestellt.

Das von Günther Lattek initiierte GEO-Projekt wurde von Markus Adam in zwei Schritten bis 2019 umgesetzt. „Dass die finanziellen Mittel dafür bereitgestellt wurden, ist eine tolle Sache und hat unseren Ehrgeiz geweckt“, meint Günther Lattek. Und Markus Adam ergänzt: „Viele haben am Projekt mitgewirkt und die erfolgreiche Implementierung möglich gemacht. Dafür möchten wir uns ausdrücklich bedanken!“  

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