Erstes GFP-Training zum agilen Projektmanagement

Es war ein spannender zweitägiger Workshop, an dem die elf Mitglieder des Gundlach Future Programs (GFP) kürzlich teilnahmen. Sie tauchten in Methoden des agilen Arbeitens ein – begleitet von ihren Coaches und Beate Brechmann, der stellvertretenden Organisationsleiterin des Institutes für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (IWK).

„Wir haben zunächst die Scrum-Methode erprobt“ erklärt GFP-Teilnehmerin Dr. Diana Schindler. „Sie zielt darauf ab, im Team iterativ Lösungen zu entwickeln und dabei in vielen kurzen Sprintzügen zu denken – statt den einen großen Plan zu machen, der ein Projekt über Wochen oder Monate bis ins Detail ausdefiniert.“ Es dreht sich also viel darum, sich in einem selbst organisierten Prozess die Bälle schnell und bestmöglich hin und her zu spielen und zu sehen, wer an welcher Stelle seine Kompetenzen am besten einbringen kann.

Etwas entspannter aber mindestens genauso effektiv ging es bei der Erprobung einer weiteren Methode zu: Kanban visualisiert auf einem digitalen oder analogen Board den bestehenden Workflow – dabei zeigt jede Karte auf dem Board eine Aufgabe an. „Prozesse werden in so kleine Schritte unterteilt, dass sie erfüllbar sind“, erklärt GFP-Teilnehmer Daniel Schneider. „Sobald eine Aufgabe gelöst wurde, wandert sie auf dem Board weiter und visualisiert transparent den Projektfortschritt oder auch mögliche Probleme.“

Die GFP-Mitglieder waren sich einig, dass sich vor allem die Kanban-Methode optimal für die eigenen Projekte eignet. Daniel Schneider wird also die Prozessschritte für den Aufbau der Werk II-Produktionshalle in Oerlinghausen in einem Kanban-Online-Tool visualisieren. Dr. Diana Schindler kannte die agilen Methoden bereits und wird die Arbeit mit dem Kanban-Board für den Bereich Marketing ausbauen: „Diese lösungsorientierten Werkzeuge rücken die Inhalte in den Fokus“, erklärt sie. „Damit verändern wir unsere Zusammenarbeit über hierarchische Ebenen hinweg in effektiver Weise. Und wir verstehen uns als Botschafter, die viele andere dafür begeistern.“

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