Gestartet: das Gundlach Future Program

Im Rahmen der Strategie 2027 ist die Gundlach Packaging Group mit dem Institut für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (IWK) der Fachhochschule des Mittelstands ins Gundlach Future Program (GFP) gestartet: Das neue, dreijährige Entwicklungsprogramm löst das bisherige Gundlach Management Program ab. „Im GFP legen wir zehn Initiativen auf, mit denen wir unsere Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit standortübergreifend sichern“, erklärt Personalleiter Markus Lim. „Diese Projekte werden von elf Mitarbeitenden aus Oerlinghausen, Mahlberg und Dubai betreut, den Teilnehmern des GFP!“

Eine der Initiativen beschäftigt sich zum Beispiel damit, wie das freigewordene, 9.000 m2 große Werk II in Oerlinghausen wirtschaftlich genutzt werden kann. Ein anderes rückt den gemeinsamen Marketingaufbau für die Gundlach Packaging Group in den Fokus. Für die Abwicklung ihrer Projekte nutzen die GFP-Mitglieder jedoch nicht das klassische Projektmanagement, sondern die Methode des Agilen Arbeitens. Was das bedeutet, stellten die Coaches Johannes Lüchow und Manuel Epker bei der GFP-Auftaktveranstaltung vor: Mitarbeitende werden stärker an Veränderungsprozessen beteiligt, Führungskräfte geben bewusst Verantwortung ab. Aus Anleitung und Kontrolle wird Unterstützung und Ermutigung der Mitarbeitenden, sich schrittweise mit überschaubaren Teilzielen der Lösung zu nähern.

Auf dem Weg dorthin begleiten die Coaches und die stellvertretende IWK-Organisationsleiterin Beate Brechmann das GFP-Team in vierteljährlichen Workshops: Dort tauschen sich die GFP-Mitglieder unternehmensübergreifend über Projekterfolge und Hindernisse aus. „Wir regen sie mit dieser Qualifizierung dazu an, agiler, digitaler und effizienter zusammenzuarbeiten“, so Beate Brechmann. Auch Selbst- und Fremdeinschätzung, Kommunikation sowie Zeit- und Konfliktmanagement stehen auf dem Plan.

Die Teilnehmer der GFP-Auftaktveranstaltung zeigten sich von der Ausrichtung begeistert: „Agiles Arbeiten ist in der traditionellen Industrie Neuland, das wir gerne gemeinsam erproben“, meint Paul von Schubert. „Wenn sich die Methode bewährt und die Impulse weitergetragen werden, kann die gesamte Gundlach Gruppe davon profitieren.“

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