Gundlach-Azubis lernen vernetzt zu denken

Wie lässt sich das virtuelle Dorf BOOMA wirtschaftlich wiederbeleben? Dieser Planspielaufgabe der Weiterbildungsmanufaktur MR education services gingen 27 Auszubildende der Gundlach Gruppe beim diesjährigen Azubi-Netzwerktreffen in Berlin nach. „Den Kleingruppen wurden verschiedene unternehmerische Rollen zugeteilt – vom Hotelier, Handwerksbetrieb und Bauern bis zum Mitmachtheater und der Touristeninformation war alles dabei“, berichtet Frances Müller, Ausbildungskoordinatorin bei Gundlach Verpackung. „Es galt, die innovativen Ideen aus der eigenen Gruppe mit denen der anderen zu koordinieren, Schnittstellen zu erkennen und vernetzt die beste Lösung zu entwickeln: da rauchten ganz schön die Köpfe.“

„Business meets familiy“ lautete schließlich die BOOMA-Zukunftsidee, die Business-Meetings mit Freizeit- und Wellnessmöglichkeiten für die ganze Familie kombiniert. Diesen Ansatz präsentierten die Azubis gerne den angereisten Gästen, unter denen sich auch Mitglieder der Bielefelder Unternehmerfamilie, Geschäftsführer und Abteilungsleiter der ausbildenden Unternehmen sowie die Ausbilder befanden. „Zusammenhalten, füreinander einstehen und unabhängig von der eigenen Position im Dorf die beste Lösung vorantreiben: so ließ sich dieser Ansatz erarbeiten“, ist Frances Müller überzeugt. „Unsere Azubis konnten sich also im Planspiel erstmals in Methoden des Agilen Arbeitens erproben.“

Eine spannende Betriebsführung bei Klingenberg Berlin und eine Sightseeing-Tour durch die Hauptstadt rundeten die gemeinsamen Azubi-Netzwerktage ab.

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