„Workflow 4.0“

Partnerschaftliche Analyse von Registerschwankungen

Durch die Problematik klar sichtbarer axialer Registerschwankungen im Tiefdruck, die auch durch den Kartonlieferanten nicht erklärbar waren, wurde durch das Projekt „Workflow 4.0“ eine Analyse entlang der Prozesskette gestartet.

Hierzu wurden bei Gundlach in Oerlinghausen an der 1610 sowie bei Iggesund in Schweden, mit Hilfe von zusätzlicher Messtechnik Daten gesammelt und über den neutralen Partner Universität Wuppertal analysiert und ausgewertet. Dabei unterstützend tätig war auch der Zulieferer und Partner BST-eltromat. Die Analyse ergab, dass Passerfehler nicht durch die eingesetzte Tiefdruckmaschine entstehen. In einem Folgeprojekt wird das Material nun näher untersucht, um die genauen Ursachen der Qualitätseinbußen zu identifizieren.

In der Zwischenzeit können bei zukünftig auftretenden Registerschwankungen, mit Hilfe der installierten Messtechnik an der Maschine 1610, die Sensordaten den entsprechenden Rollen zugeordnet und auf Abweichungen bei der Kartonfertigung geprüft werden. Die Ergebnisse können auf andere Tiefdruckmaschinen (wenn diese mit der gleichen Sensortechnik nachgerüstet werden) übertragen werden und somit für weniger Makulatur sorgen. Mit dem Kartonlieferanten Iggesund war dies das erste gemeinsame, technische Projekt. Der intensive Austausch über Kartonherstellungs- und Drucktechnologien brachte viele neue Erkenntnisse sowie ein größeres Verständnis für Probleme, wenn das Material bedruckt wird. Dies hat nachhaltig die allgemeine Zusammenarbeit und das gemeinsame Qualitätsbewusstsein verbessert.

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